»Zákonitosti a etický světonázor«  

O stěžejních přírodních zákonech oživujících a udržujících hvězdné nebe nad námi i mravní zákon v nás"; o dokonalém řádu stvoření, jehož nerespektování vyvolává zákonité vyrovnávající dění./ Faustovské hledání jednoty přírodních a ‚duchovních‘ věd./ Stranicko-konfesijní stádnost versus osobní odpovědnost./ O mravním karcinomu v kultu dogmatického křesťanství, které teorií o smírčí oběti ‚posvěcuje‘ brutální vraždu na Golgatě - glorifikuje tak, stejně jako tehdejší nařízení židovské velerady, zásadní přestoupení „Desateraa znevažuje modlitbu „Otče náš", představující jádro Ježíšova učení.
 
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Die Thora, als göttliche Offenbarung an das auserwählte Volk, war der Mittelpunkt und der Grundstein des religiösen, politischen und zivilen Lebens. Zweifel an der Thora oder Nichtbeachtung ihrer Gebote bedeuteten schwere Vergehen, für die der Betreffende entsprechend bestraft werden mußte. So hatte es schon Moses angeordnet.

Inzwischen waren die Schriftgelehrten und Pharisäer am Werke gewesen und hatten mit geschultem Verstande die Formulierung der Gebote und Verbote noch weiter kompliziert.

Um den Prozeß Jesu zu verstehen, ist es nötig, einige der Gesetze zu kennen, auf deren Grundlage Kaiphas die Verurteilung Jesu erzwingen konnte. Sie sind dem Bändchen „Jerusalem und Rom im Zeitalter Christi“ von Ethelbert Staffer (Dalp Taschenbücher) entnommen.
 

§1.
Wer das Sabbatgebot oder eine andere Vorschrift der Thora mit Wissen und Willen übertritt, ist ein Gottesverächter.

§2.
Er muß verwarnt werden.

§3.
Wenn er auf die Verwarnung nicht hört und weiterhin gegen die Thora frevelt, muß er zum Tode verurteilt und gesteinigt werden.

§4.
Wer die göttliche Herkunft der Thora anzweifelt, wird verbrannt.

§6.
Das Große Synedrium im Tempel zu Jerusalem spricht Recht in der Vollmacht Gottes. Gott selbst respektiert diese Rechtsentscheidungen.

§13
Wer sich gegen den amtierenden Klerus in Jerusalem auflehnt, ist des Todes schuldig.

§16
Wer den Gottesnamen Jahve offen ausspricht, ist ein Gotteslästerer.

§21
Der überführte Gotteslästerer wird gesteinigt.

§52
Ein Pseudoprophet ist ein Abfallprediger, der Israel durch Traumgesichte, Visionen, Lügenorakel, Zauberei, Totenbeschwörung, Sinnestäuschung oder echte Wundertaten zur Apostasie zu verführen sucht.

§55
Der Pseudoprophet muß durch das Große Synedrium abgeurteilt und in Jerusalem hingerichtet werden.

§76
Der Präsident des Großen Synedriums hat in Ausnahmefällen das Recht, sich über hemmende Vorschriften hinwegzusetzen, um der Apostasie ein rasches und radikales Ende zu bereiten. Man nennt ein solches Vorgehen die Horaath Schaah, das Verfahren nach dem Gebot der Stunde.

§82
Selbst die Hinrichtung eines Unschuldigen kann der Erhaltung der Rechtsordnung und dem Heil des Gottesvolkes dienlich sein.

 

In der Hand eines Kaiphas, der sein Hohepristeramt mit den fragwürdigsten Methoden behauptet hatte, erlaubten die beiden letzten Paragraphen jedes Manöver und jede Verurteilung.

 

Ernest Schmitt, Essomes-sur-Marne, Frankreich
Heilsplan oder Mord (Vom Abraham bis Golgotha)

 

O svrchovaných zákonech udržujících "hvězdné nebe nad námi i mravní zákon v nás" a dokonalém řádu stvoření, jehož nerespektování vyvolává zákonité vyrovnávající účinky (v.t. Ve světle Pravdy - Poselství Grálu).
* Čerpáno nejen z archívů jako podnět pro samostatné hledání a vyvozování souvislostí *
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