»Zákonitosti a etický světonázor«  

O svrchovaných zákonech oživujících a udržujících hvězdné nebe nad námi i mravní zákon v nás"; o dokonalém řádu stvoření, jehož nerespektování vyvolává zákonité vyrovnávající dění./ Faustovské hledání jednoty přírodních a ‚duchovních‘ věd./ Stranicko-konfesijní stádnost versus osobní odpovědnost./ O mravním karcinomu v kultu dogmatického křesťanství, které teorií o smírčí oběti ‚posvěcuje‘ brutální vraždu na Golgatě - glorifikuje tak, stejně jako tehdejší nařízení židovské velerady, zásadní přestoupení „Desateraa znevažuje modlitbu „Otče náš", představující jádro Ježíšova učení.
 

CHRISTENTUM DES DRITTEN ZEITALTERS


CHRISTENTUM

 DES  DRITTEN  ZEITALTERS

 

Teil  I.

Auszüge aus einer Apologie

  


Handschrift

 

Die Nummern in Klammern bezeichnen den Band und die Seite des Werkes:

„Im Lichte der Wahrheit“, Gralsbotschaft von Abd-ru-shin

Band I.    Dreibändige Ausgabe 1949
Band II.   Dreibändige Ausgabe, 3. Auflage 1961. Ausgabe letzter Hand.
Band III.  Dreibändige Ausgabe, 3. Auflage 1962. Ausgabe letzter Hand.

 

Die hier an einigen Stellen erwähnte Kritik der Gralsbotschaft wurde in der Zeitschrift „Theologická revue“ (Theologische Revue der Tschechoslowakischen  hussitischen Kirche), Nr. 5, 1978, Prag, Seite 144 – 152 von Prof. Dr. Zdeněk Trtík veröffentlicht.

 


INTROITUS

Lobgesang als Einleitung

Es kam jene Zeit, nach die viele Jahrhunderte hindurch manche begnadeten Menschen der christlichen Ära sich sehnten. Das Zeitalter des Heiligen Geistes fängt an.

Wir treten in den Beginn des Reiches der Tausend Jahre, um zu lernen bei dem, der von Gottvater beauftragt und ausgesandt wurde. Er gab dem Gesandten die Vollmacht, das Evangelium von der heiligen Vollkommenheit des göttlichen Willens zu verkünden.

Es ist jene Zeit, als wir, von der Gnade Gottes unterstützt, den Sinn unseres Seins und der gesamten Schöpfung, des göttlichen Werkes, begreifen dürfen.

Es ist jene gesegnete Zeit, die uns gewährt zu erkennen, aus welchen Quadern, uralten, diamantharten aber kristallhellen der Tempel des Gotteswillens erbaut ist, und was die Säulen bildet, die das Gewölbe des göttlichen Werkes tragen.

Es ist jene durch das Kommen des Verheißenen geheiligte Zeit, wo das Licht der Wahrheit auch die letzten Verstecke des Dunkels durchleuchten und den Weg in die lichten Höhen zeigen wird allen Menschen auf Erden und in Jenseits, allen, welche ihn noch nicht gefunden haben in der frohen, befreienden Nachricht des Gottessohnes Jesu, oder denen die volle Überzeugung fehlte.

Es ist die glückliche Zeit, wo der Heilige Geist den Gottessohn verherrlicht und sein Erlösungswerk vollendet hat.

Es kam die frohe Zeit für alle, welche Jesu in der Tat nachfolgen wollen, die nach dem Guten streben und sich selbst nicht erhöhen, sondern ihre menschliche Schwäche und Unwürdigkeit vor Gott kennen.

Es ist jene ernste Zeit des letzten Entschlusses, als der Geist der Wahrheit alle die mahnt, welche sich von Gott und von Jesu Christ abwenden, sowie auch die, welche, den von Gottessohn gezeigten Weg nicht kennend, sogar die Stimme des Gewissens nicht hören wollen und deren Herzen sich gegen ihre Nächsten verhärtet haben.

Es ist die Zeit des Gerichtes über die untreuen Diener des Herrn, die nur sich selbst kennen und an den Geber aller Gnaden vergessen. Das Schwert des Gerichtes droht vor allem denen, die frevelhaft ihre Menschentum abgelegt und in sich den reinen Geistesfunken bewusst verschüttet haben, welche sich eigenwillig mit ihren Taten gegen Gott gestellt haben und die Schönheit und Harmonie seines Werkes durch ihre Bosheit zerstören.

Es ist die Zeit gekommen, wo der Tag nicht weit ist, an dem der Heilige Geist alle Nachfolger des Gottessohnes vereinigen wird. Der Geist der Wahrheit wird die Vereinigung vollenden, welche vor dem Anfang des Dritten Zeitalters nicht möglich war. Er wird die Jünger Jesu durch sein Licht der Wahrheit vereinigen. Damit erfüllt sich das Wort des hohenpriesterlichen Gebetes Christi „Ich bitteauf dass sie alle eins seien.“

Wie soll man bewillkommnen, wie begrüßen diese Zeit, und wie Gott Dank auszudrücken für nochmals geschenkte Erleuchtung der Menschheit durch die Anwesenheit des göttlichen Lichtes auf Erden, die Anwesenheit, welche sich in bewunderswerter Weise in Zeit und Raum verwirklicht hat?

In gnadenvoller Zeit dieses Geheimnisses nimm uns hin, o Vater, uns, die wir Dir uns gänzlich geben wollen. „Dein bin ich, Herr! Vor Dir werfe ich mich nieder in Demut und Dir opfere ich auch mein ganzes Sein,“ sei unser unaufhörliches Gebet.

Nimm, o Herr, unsern Dank für das erquickende Brot und Wein des Heiligen Mahles, welche Du uns in die Tiefe der Grobstofflichkeit sendest als Zeichen Deiner Liebe zu uns. Wir bitten Dich, lass, dass wir sie nie entbehren. Lob und Preis für alle Deine Hilfe. Amen.


Vorwort

Weil der Titel dieser Schrift auf Widerspruch stoßen könnte, soll er her zuerst erklärt werden.

Der Gedanke des Dritten Zeitalters  ist nicht neu. Von der Geschichte dieses Gedankens soll aber hier nicht Rede sein, sie ist wohl gut bekannt. Nur ein Name sei her erwähnt: JOSEF DOBROVSKÝ (1753 – 1829), ein tschechischer Wissenschaftler der Aufklärungsperiode. Dieser Gründer der Slawistik, Historiker und Philologe, gleichzeitig katholischer Priester und Theologe, war überzeugt, dass bald das neue Zeitalter des Heiligen Geistes kommen wird.

Das Dritte Zeitalter ist das tausendjährige Reich, von dem Abd-ru-shin sagt:

„So wird das Reich der Tausend Jahre eine Schule für die Menschheit, in der sie lernen soll, wie sie in dieser Nachschöpfung zu stehen hat, zu denken und zu tun, um die ihr zustehende Aufgabe auch richtig zu erfüllen und dadurch selbst glücklich zu sein!“ (Bd.I, S.218).

Wir leben jetzt am Anfang dieser Zeit.


Jiří Holfeld

15.01.2011 13:27:01
Nahoru
O svrchovaných zákonech udržujících "hvězdné nebe nad námi i mravní zákon v nás" a dokonalém řádu stvoření, jehož nerespektování vyvolává zákonité vyrovnávající účinky (v.t. Ve světle Pravdy - Poselství Grálu).
* Čerpáno nejen z archívů jako podnět pro samostatné hledání a vyvozování souvislostí *
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